Personalauswahl und Potentialanalyse
Personalauswahl und Assessment

Personalauswahl und Potenzialanalyse.

asendorpf & friends

Wann ein Verfahren sinnvoll ist.

Ein strukturiertes Verfahren lohnt sich dort, wo eine Entscheidung von mehreren getragen werden muss oder die Folgen einer Fehlbesetzung lange nachwirken. Es schafft eine gemeinsame Beobachtungsgrundlage, über die sich begründet sprechen lässt.

  • Erstbesetzung Eine Führungsrolle wird neu geschaffen, ein belastbares Anforderungsprofil fehlt noch.
  • Enge Auswahl Zwei oder drei Personen sind übrig, und die Einschätzungen gehen auseinander.
  • Potenzial Es soll geklärt werden, wer für einen nächsten Entwicklungsschritt geeignet ist – und was dafür noch fehlt.
  • Entsendung Eine Position im Ausland ist zu besetzen, einschließlich der persönlichen und familiären Anforderungen.
  • Wichtige Position Die Entscheidung ist zu wichtig, um ausschließlich auf internen Einschätzungen zu beruhen.

In drei Schritten.

1 Anforderung

Was die Rolle verlangt.

Bevor jemand beurteilt wird, muss feststehen, woran. Unsere Anforderungsanalyse setzt bei der Frage an, welchen Unterschied eine sehr gute Besetzung in dieser Rolle machen würde. Daraus leiten wir die Anforderungen und Stationen des Verfahrens ab. Grundlage ist die konkrete Rolle – nicht ein allgemeines Idealprofil.

2 Verfahren

Verhalten in Situationen.

Wir setzen entweder ein halbstrukturiertes Interviewverfahren oder ein Assessment Center mit mehreren Stationen ein. In jedem Fall ermöglichen wir Beobachtungen in Situationen, die der Rolle möglichst nahekommen. Selbstauskünfte darüber, wie jemand handeln würde, sind eine Ergänzung, aber kein Ersatz für beobachtbares Verhalten.

3 Rückmeldung

An beide Seiten.

Das Entscheidungsgremium erhält eine begründete Einschätzung zu Passung, Stärken und möglichen Risiken. Die Kandidatinnen und Kandidaten bekommen eine Rückmeldung zu dem, was im Verfahren sichtbar wurde – unabhängig vom Ausgang.

Zwei Leistungen.

Auswahl

Personalauswahl

Analyse der Anforderungen, Konzeption des Verfahrens und Moderation des Auswahltags. Sie beobachten und entscheiden; wir sorgen für Vergleichbarkeit, Struktur und eine belastbare Entscheidungsgrundlage.

Entwicklung

Potenzialanalyse

Ein Entwicklungsinstrument, kein Auswahlverfahren. Es liefert eine zusätzliche Außenperspektive auf Personen, die intern bereits gut bekannt sind – mit Blick auf Stärken, Entwicklungsfelder und mögliche nächste Rollen.

Beobachter beobachten sich nicht selbst.

Menschen erschließen sich ihre Umwelt über Kategorien und Erwartungen. Im Alltag nennen wir vieles davon Vorurteile. Sie entstehen schnell, sind erstaunlich stabil und beeinflussen, was wir überhaupt wahrnehmen. Problematisch wird es, wenn mehrere Beobachtende denselben Verzerrungen folgen: Einigkeit wirkt dann schnell wie Objektivität.

Guter Wille korrigiert das nur begrenzt. Gute Verfahren schon eher: klare Anforderungsmatrizen, geschulte Beobachtende, vorab definierte Bewertungsskalen und Übungen, in denen relevantes Verhalten tatsächlich sichtbar wird.

Sprechen wir über die Entscheidung, die Sie absichern möchten: